Anis gehört zu den typischen Weihnachtsgewürzen. Den unverwechselbaren Geschmack mag nicht jeder, aber gerade er verleiht eine individuelle Note, die Anisplätzchen zu einem echten Highlight auf dem Plätzchenteller machen.

Zutaten für Anisplätzchen

für ca. 40 Plätzchen

  • Eier
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL gemahlener Anis
  • 125 g Mehl

Zubereitung der Anisplätzchen

Die Eier in eine große Rührschüssel geben und den Puderzucker daraufsieben. Den Anis und das Salz zugeben und alles zu einer hellgelben Schaummasse schlagen (Achtung, nicht zu kurz schlagen, die Masse muss deutlich an Volumen gewinnen). Nach und nach das Mehl zur Schaummasse geben.
Sofort mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf das, mit Backpapier belegte Blech setzen (oder evtl. mit dem Spritzbeutel spritzen) und über Nacht in einem mäßig warmen Raum abtrocknen lassen.
Am nächsten Tag den Backofen auf 140°C (Heißluft) vorheizen und die Plätzchen in 20-30 Minuten hellgelb backen. Die Anisplätzchen sollen beim Backen von unten “Füßchen” bekommen.
Tipp: Gelungene Anisplätzchen erkennt man an den “Füßchen”, die entstehen wenn beim Backen Wasserdampf nach oben steigt und die Plätzchen nach oben treibt. Wurden die Anisplätzchen vorher zu lange getrocknet, entsteht zu wenig Wasserdampf, werden sie zu lange gebacken ist auch der untere Teil der Plätzchen trocken. Daher die beiden Vorgänge “Trocknen über Nacht” und die Backzeit beachten. Letztere ist auch immer abhängig vom jeweiligen Ofen, daher die Plätzchen nach 20 Minuten im Ofen gut beobachten und die Backzeit gegebenenfalls kürzen. Haben die “Füßchen” eine goldbraune Färbung angenommen, können die Plätzchen aus dem Ofen.